Am Rand der Welt

Was haben Massengräber, Flüchtlingslager und der Genozid an den Jesiden mit Österreich zu tun? Eine Reise ins nordirakische Krisengebiet

(veröffentlicht in Falter, 26/16)

Das Foto auf seinem Handy zeigt einen Berg toter Menschen, aus dem eine Hand ragt. “Sehen Sie diese Hand?”, fragt Hazim Kali, 42, graues Hemd, hellbraune Schnürlsamthosen, von Beruf Soldat der kurdischen Peschmerga: “Es ist die Hand meiner Tochter.” Es ist ein kräftiger Mann, der da in sich gesackt vor uns sitzt und sagt: “Ich kenne Elins Hand doch.”

Seine Tochter Elin, 15, sein Sohn Alend, 16, und sein Bruder Herish, 21, waren unter jenen 71 Menschen, die am 27. August um 10.50 Uhr an der Ostautobahn bei Parndorf tot in einem Kühltransporter gefunden wurden.

Das Treffen mit Kali findet in der nordirakischen Stadt Dohuk statt, wo 300.000 Menschen leben, jeder zweite ein Flüchtling. Bald zwei Jahre ist es her, dass IS-Schergen am 3. August 2014 die angrenzende, mehrheitlich von Jesiden bevölkerte Sindschar-Region überrannten. Buben und junge Männer verschleppten sie, um sie zu Kämpfern umzuerziehen; Mädchen und junge Frauen, um sie als Sexsklavinnen zu verkaufen. Die Alten und die Widerspenstigen haben sie einfach erschossen. Hunderttausende flüchteten damals. Ein paar Sommertage lang war der Genozid Weltnachricht.

Auch die Schüler Elin, Alend und der Arbeiter Herisch flohen vor dem IS, der bis zu 15 Kilometer an ihr Haus vorgerückt war, erzählt Kali. Es sei eine Entscheidung der gesamten Familie gewesen. Sie sollten zu Verwandten nach Deutschland, “die Sprache lernen, sich eine Zukunft bauen”.

Zunächst waren sie legal in die Türkei und von dort mithilfe von Schleppern weiter über den Balkan gereist. 8500 Dollar hatte die Reise gekostet, pro Kopf. Am 24. August 2015 um 20.33 Uhr hörte Kali zum letzten Mal via Whatsapp von ihnen, zwei Tage bevor die drei in einer Pannenbucht an der A4 starben. “In gasdichtem Klein-Lkw-Kühlladeraum eingeschlossen”, steht auf den Sterbeurkunden, die ihr Vater zum Treffen mitgebracht hat, “erstickt”. Gerichtsmedizinisches Institut, Wien IX, Sensengasse 2. Seine Kinder und sein Bruder kehrten mit Lufthansa Cargo zurück an den Ort, von dem aus sie aus Angst um ihr Leben geflohen waren. Coffin with human remains.

Seine Frau, erzählt Kali, würde gerne Parndorf besuchen. Aber er ahnt, dass sie das Land, in dem ihre Kinder starben, niemals sehen wird. Mit vier weiteren Kindern wollten sie beide nachkommen. Nun ziehen sie das Risiko, das der IS darstellt, dem Risiko, auf der Flucht zu sterben, vor. Beim Abschied sagt er: “Ich wünsche mir, dass niemand mehr so sterben muss wie meine Kinder.”

Die Fluchtgründe bekämpfen. Den Menschen vor Ort helfen. Die Situation im Herkunftsland stabilisieren. Europäische Politik-Mantras, die wiederholt werden, seit Millionen Menschen in Not nach Norden drängen. Sie fliehen aus Syrien und Libyen, aus Afghanistan und eben aus dem Irak, aus der Sindschar-Region.

Am Mittwoch, dem 1. Juni, trat in Österreich eine Asylgesetznovelle in Kraft, die den Asylstatus auf drei Jahre zeitlich befristet und Familiennachzug empfindlich erschwert. Am selben Tage machte sich der Politiker Josef Weidenholzer, 66, Oberösterreicher, Sozialdemokrat, im EU-Parlament für Menschenrechte zuständig, auf die Reise ins Krisengebiet. Wir – ein Politikwissenschaftler und zwei Journalisten – begleiteten ihn.

Weidenholzer, Eintritt in die Partei 1970, ist kein klassischer Politiker. Er war Wirtschaftsprofessor, Dekan an der Universität Linz, Präsident der österreichischen Volkshilfe. Statt in Pension ging er ins Europaparlament. “Als Politiker”, sagt er im Flieger von Wien nach Erbil, “musst du dir selbst ein Bild von dem machen, worüber du sprichst. Um zu verstehen, was wir tun können, was wir tun müssen.”

Abrupt senkt sich die Schnauze unseres Flugzeuges, als wir die nordirakische Stadt erreichen. Es fühlt sich wie ein Luftloch an und ist doch nur der Landeanflug. In engen Kurven kreist der Flieger drei, vier Mal über der Stadt, bis die Landeflughöhe erreicht ist. Die Stellungen des IS sind vom Flughafen so weit entfernt wie Eisenstadt von Wien, zu nahe für eine konventionelle Landung. So kommt man also an einem Ort an, von dem Menschen fliehen.

Erbil ist die Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan im Nordirak. Nach 2003, nach dem Sturz Saddam Husseins und seiner Baath-Partei, sprudelte hier das Öl. Im Westen sprachen sie von einer Modellregion, demokratisch, ökonomisch, gesellschaftlich. Erbil, wo nagelneue Hochhäuser stehen, wo es Vergnügungsparks und belebte Märkte gibt, öffentliche Alkoholwerbung und verliebte Paare, die abends rund um die bunt beleuchteten Springbrunnen im Zentrum flanieren, war das Zentrum dieses Aufbruchs.

Dann kam der IS und riss ein Stück aus Kurdistan heraus, 2014 war das, und kurz darauf fiel auch noch der Ölpreis ins Bodenlose. Heute leben in der Region, die halb so groß ist wie Österreich, sieben Millionen Menschen -jeder Vierte davon ein Flüchtling. Beamte erhalten seit einem halben Jahr kein Gehalt mehr, Bagger und Kräne stehen still. Im Jahr 2016 kämpfen die Menschen hier an zwei Fronten: einer ökonomischen und einer militärischen. Die gepanzerten Autos und die bewaffneten Männer, mit denen wir die Stadt bei Sonnenaufgang in Richtung Islamischer Staat verlassen, sind Vorboten dieser zweiten Front.

Der direkte Weg nach Sindschar führt über Mossul und ist gesperrt. Der IS besetzte die zweitgrößte Stadt des Irak im Juni 2014. Dort rief Abu Bakr al-Baghdadi auch das Kalifat und sich zum Kalifen aus. Unser Konvoi umfährt Mossul in nördlichem Bogen. Mit 160 Stundenkilometern geht es über rumplige Landstraßen durch die Ninive-Ebene, vorbei an Weizenfeldern, Steineichenwäldern und Flüchtlingslagern, in denen mehrheitlich Jesiden leben.

Das Jesidentum ist eine eigenständige Religion, 4000 Jahre alt. Die Gläubigen sind in drei Kasten geteilt, zu heiraten ist nur innerhalb dieser möglich. Sie verehren Melek Taus, einen Engel in Pfauengestalt. In der gesellschaftlichen Hierarchie hier stehen ihre Anhänger ganz unten, gleich über den Tieren. Kurden, Sunniten, Schiiten, sie alle halten den Pfau für den Teufel und die Jesiden für Teufelsanbeter. Der Genozid im August 2014 war der 74. ihrer Geschichte. 100.000 Jesiden sind seit dem Genozid in Richtung Europa aufgebrochen. Noch mehr leben in kleinstadtgroßen Lagern, symmetrisch angeordneten Reihen weißer Zelte.

Der Mann zündet sich eine Zigarette an, während seine Schwester erzählt. Das Zelt ist an seinen Rändern mit dünnen Matratzen ausgelegt, der Boden betoniert. Draußen ist es heiß, herinnen unerträglich. Sie erzählt von den Gefängnissen, von den Märkten, an denen es Jesidinnen zu kaufen gab, und von den Männern, die sie kauften, missbrauchten und weiterverkauften. Die 20-Jährige wurde in den Tagen des Genozids vom IS entführt. Ihr letzter Besitzer lebte in Mossul, sagt sie, hatte sogar Frau und Familie. Vier Tage ist es her, dass sie für den Preis von 20.000 Dollar freikam, vier Tage, dass sie zum ersten Mal seit der Entführung wieder im Freien stand.

Ein kleines, geistig behindertes Mädchen kommt hinzu, eine Cousine, sie umarmt uns fröhlich. Na, was wirst du heute noch machen?, fragen wir. Mit langgezogenen Worten gibt das Mädchen ausführlich Antwort. Wir lächeln es an und nicken, während wir auf die Übersetzung des Dolmetschers warten: “Ich will meine Schwester zurück”, sagt sie. “Sie war die ganze Zeit bei mir. Ein Jahr lang, in dem Keller in Raqqa. Es war dunkel. Wir waren viele Frauen. Ich will meine Schwester zurück.”

Mehr als 3000 jesidische Frauen sind seit dem Genozid verschwunden. Ebenso viele wurden bislang befreit. Deutschland hat vergangenes Jahr 1100 Jesidinnen aufgenommen. Das Projekt heißt Luftbrücke: Anders als hier in den Lagern der Hoffnungslosen erhalten die Frauen medizinische und psychologische Betreuung.

Wen wir in den Lagern auch treffen, Alte, Junge, Familien, niemand will in seine Heimat zurückkehren. Solange es in ihren Dörfern, die ein, zwei Autostunden von hier entfernt liegen, kein Obdach gibt, keine Arbeit, keine Sicherheit, werden sie von Europa träumen. Wie schwer wird es sein, ihnen in ihrer Heimat wieder eine Perspektive zu eröffnen?

Der Weg in die Sindschar-Region führt an der syrischen Grenze entlang, der Grad der Zerstörung nimmt mit jedem Ort zu. Der Himmel über Mesopotamien ist weit, die Dörfer, Felder und Berge jenseits des Tigris tragen sämtliche Varianten von Hellbraun. Schließlich wechseln einander nur mehr Militärposten, an denen uns junge Männer mustern, und Ruinendörfer ab, in deren zerrissenen Schatten Schafsherden ruhen.

Die Soldaten am Posten zur Einfahrtsstraße ins 1800 Meter hohe Sindschar-Gebirge tragen ausgebleichte Camouflagekleidung und Sturmgewehre mit zerschlissenen Holzgriffen. Als sie sehen, dass wir keine Gefahr darstellen, weicht der soldatische Ernst aus ihren Mienen. Sie sind 14, vielleicht 15 Jahre alt. Wir werden noch einigen wie ihnen begegnen, Buben wie Mädchen, die mit eingerollten Matratzen am Rücken und der Aussicht auf 100,200 Dollar im Monat bei einer der lokalen Milizen anheuern.

“Der war aus Österreich”, sagt der Kommandant der jesidischen YBS-Miliz und wischt auf seinem Smartphone, “den haben wir getötet.” Das Gespräch findet in einem Baucontainer am Plateau des Gebirges statt, an den Wänden hängen Kunstblumen, Flaggen, Bilder schnauzbärtiger Märtyrer. Die Fotos auf dem Handy zeigen die Rot-Weiß-Rot-Card, den Vorarlberger Staplerund Kranfahrerausweis und die E-Card des Weißrussen Dzianis V. Kurzes schwarzes Haar, langer Bart, starre Gesichtszüge, es könnte ebenso gut das Passfoto eines Hipsters sein. V. hatte sich von Österreich aus den IS-Kämpfern angeschlossen und starb 2015. Der Kommandant wischt weiter, zu spät, um wegzusehen. Es sind Zeugnisse von dem, was übrigbleibt vom menschlichen Körper, wenn der Krieg mit ihm fertig ist.

Der österreichische Staatsschutz vermutet, dass sich bis zu 300 Österreicher dem IS angeschlossen haben. Derzeit gerät das Kalifat an mehreren Fronten in die Defensive, im irakischen Falludscha, im syrischen Raqqa. Österreich rechnet deshalb im kommenden Jahr mit bis zu 100 IS-Rückkehrern, in Ländern wie Deutschland und Belgien wird die Zahl noch höher sein. Einige von ihnen werden auch aus dieser Region heimkehren.

Europa, das wird im Gespräch mit den Soldaten schnell deutlich, dient in diesem Konflikt nicht nur als Sehnsuchtsort für Flüchtlinge. Es ist europäisches Geld, mit dem hier Waffen gekauft und Kämpfer bezahlt werden. Es sind auch europäische Staatsbürger, die für den IS töten und für Kurdistan sterben.

Ein Milizchef, den wir treffen, hat etwa lange als Gärtner in Deutschland gelebt. Ein anderer hochrangiger Militär, der bei McDonald’s arbeitete und dessen Eltern, Frau und Töchter noch in Niedersachsen leben, sagt: “Ich vermisse Deutschland. Dort hatte ich als Jeside mehr Rechte als hier.”

Es ist ein verstörender Gedanke, dass die Männer hier abends, wenn die Patrouillen zurückgekehrt und die Nachtposten bezogen sind, mit ihren Müttern und Frauen in Europa skypen; dass sie ihnen auf Deutsch, auf Französisch und Englisch von ihrem Tag an der Front erzählen und nach den Kindern fragen. Zu beiden Seiten der Front.

Der Weg in den Süden, hinunter in die Stadt Sindschar, führt vorbei an ausgebrannten Autos. Panzer stehen am Straßenrand. Mehr als ein Jahr lang war die Stadt in den Händen des IS, ehe sie am 13. November 2015 zurückerobert wurde. Die Häuserkämpfe und Bombardements, anders lässt es sich nicht sagen, haben ein Trümmerfeld hinterlassen. Kleider, Betten, Puppen ragen aus Geröll und Schutt hervor. Eine Stadt aus zermalmten Zähnen. 40.000 Menschen lebten hier, vor allem Jesiden, aber auch Muslime, Christen. Von der örtlichen Kirche steht nur mehr das Kreuz. Es gibt keinen Strom, kein Wasser. An eine Rückkehr der Menschen ist nicht zu denken, solange der IS so nahe ist. Und selbst dann ist offen, wie die rivalisierenden Milizen den Neuaufbau verhandeln werden, mit Worten oder mit Waffen.

Denn auch das wird während der stundenlangen Gespräche deutlich, die der Politiker Weidenholzer bei Tee, Lamm und Zigaretten mit den Milizen führt: Nicht nur zwischen IS und Kurdistan verläuft eine Front, sondern auch zwischen den kurdischen Truppen selbst.

Der Staat Irak ist hier nur als eine von mehreren Kräften vertreten, auf kurdischer Seite herrscht ein Gewaltpolypol. Die Bündnisse unter den Milizen mit den drei Buchstaben -YBS und HPE (beides jesidische Milizen), YPG (PKK), PDG (Peschmerga) – wechseln mitunter monatlich von Feind zu Freund zu Feind.

Das klingt kompliziert und ist es auch: Die Peschmerga der kurdischen Regionalregierung -die von Deutschland mit Waffen und von den USA mit Luftbombardements unterstützt werden -streiten mit der türkischstämmigen PKK um die militärische Vormachtstellung in der Region. Währenddessen haben sich die Jesiden, die sich von allen verraten fühlen, militarisiert. “Wir haben das Recht, uns zu schützen”, sagt etwa der Kommandant der HPE-Miliz, “egal, ob der Angriff von innen kommt oder von außen. Das militärische und das zivile Leben der Jesiden kann man nicht mehr voneinander trennen.”

Es ist leichter, eine Truppe Hoffnungsloser zu bewaffnen, denkt man sich bei diesen Worten, als sie zu entwaffnen, leichter, einem 16-Jährigen beizubringen, sich in einem Trümmerfeld zu verschanzen, als es wieder aufzubauen.

“Ihr kämpft hier auch für unsere Freiheit. Dafür sind wir euch dankbar”, sagt der Politiker Weidenholzer bei den Gesprächen mit den Milizführern immer wieder: “Aber jetzt geht es um eine Zukunft.” Bald, das ist Botschaft und Hoffnung zugleich, soll es hier nicht mehr um Landgewinn und Truppenstärke gehen, sondern um Bestrafung von Kriegsverbrechen, um Versöhnung, um Wiederaufbau. Europa, auch das sagt Weidenholzer, hat hier in der Vergangenheit wichtige Erfahrungen gemacht. Erfahrungen, die man als Mediator einbringen werde.

Zukunft, das ist hier ein großes Wort. Täglich kommt es zu Scharmützeln, die Militärs berichten von Chlorgasangriffen des IS. Der Frontverlauf ist zu beiden Seiten beweglich. Zwar versichern die Kommandeure, dass die Kämpfer der anderen Seite müde und ausgezehrt seien. Aber das Gleiche behaupten sie drüben wohl auch.

Alle Gesprächspartner stimmen Weidenholzer zu, sie nennen ihren hohen Gast aus Europa “einen Freund der Jesiden”, schenken ihm Teppiche und Landkarten, lassen sich mit ihm fotografieren. Beim Abschied nehmen ihn die Kommandanten dann mit ernster Miene zur Seite: Ob er nicht Waffen aus Deutschland organisieren könne? Die Zukunft muss warten.

Am Ende unserer Reise gelangen wir an einen namenlosen Ort zehn Kilometer im Osten der Stadt. 40 Grad im Schatten, und nirgends Schatten. Bloß Fliegen und verwitterte Kleidung, Steine und Knochen. Es sind Menschenknochen, von Armen und Beinen und Schädeln. Es ist eines von 24 Massengräbern in der Gegend, doppelt so viele werden noch vermutet. Unter der Erde sollen hier 100 Menschen liegen, die beim Genozid ermordet wurden. Vielleicht sind es mehr, keiner weiß das so genau. Sie haben die Toten noch nicht ausgegraben, ihnen ihre Namen noch nicht wiedergegeben, geschweige denn ihre Mörder benannt. Nur eingezäunt haben sie das Feld. Wegen der Hunde.

Die Milizsoldaten, die uns Geleitschutz geben, postieren sich ein wenig erhöht. Von den Erdhügeln aus können sie zu denen hinüberschauen, die dieses Grab hier ausgehoben, mit Menschen befüllt und es wieder zugeschüttet haben. 800, vielleicht 1000 Meter trennen uns von der Grenze des Islamischen Staates.

Der Mann, der hierhergekommen ist, um Antworten zu finden auf die Frage, was dieses Grauen mit uns in Europa zu tun hat, weiß sich nicht recht zu helfen und greift in eine Distel. Er verbeißt sich den Schmerz und legt die gelbe Blüte zwischen die Knochen.

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